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Gmoawearch der Ortsgemeinde Holzrhode Kobelwald mit über 110 engagierten Freiwilligen 

Am vergangenen Samstag fand das alljährliche Gmoawearch der Ortsgemeinde Holzrhode statt. Der Tag begann kühl, pünktlich zur Znünipause entlud sich ein heftiger Regenschauer. Danach klarte es rasch auf, und die freiwilligen Helferinnen und Helfer durften sich über angenehm warme Temperaturen freuen – beste Bedingungen also für einen erfolgreichen Arbeitseinsatz. 

Über 110 Erwachsene, Jugendliche und Schülerinnen und Schüler packten tatkräftig mit an – sei es auf den Alpen Wogalp, Oberer Strüssler, Loos oder entlang der Gemeindestrassen. 

Nach der Begrüssung durch Ortsgemeindepräsident Andreas Kobler beim Werkhof Mettlen verteilten sich die Teilnehmenden – darunter erfreulicherweise auch viele Nicht-Ortsbürger – auf die verschiedenen Einsatzorte. In Freienbach wurde das Rohr zur Quelle instandgesetzt und ein Brunnen beim Parkplatz der Kirchgemeinde installiert. Auf der Alp Loos erneuerte man den Holzzaun bei der Alphütte und sanierte die darüberliegende Kiesstrasse. Auch auf der Wogalp gab es einiges zu tun: Hier wurden neue Wasserrinnen entlang der Wege eingebaut, der Bereich rund um den Alpstall verbessert und ein Lagerplatz hergerichtet. Beim Laufstall des Oberen Strüsslers wurde zudem die Strohbühne erweitert. Wie jedes Jahr standen auch vielfältige Mäh-, Holzerei- und Aufräumarbeiten auf den Alpen Loos, Wogalp und Oberer Strüssler auf dem Programm. Für die fachgerechte Organisation und Umsetzung zeichneten sich die beiden Alpmeister Willi Kluser und Roger Gächter verantwortlich. Ein Projekt war die Instandsetzung der beliebten Steigstrasse, welche den Weiler Moos mit dem Dorf Kobelwald verbindet. Da Regenfälle das Material jedes Jahr wieder auswaschen und die Strecke gerne befahren wird, ist eine regelmässige Erneuerung notwendig. Unter der Leitung von Wegmacher Hanspeter Zäch wurde der Weg mit grossem Einsatz und Unterstützung durch Maschinen erneut sorgfältig ausgebessert. 

Nach getaner Arbeit versammelten sich die Helferinnen und Helfer auf der Wogalp zum wohlverdienten gemeinsamen Essen. Das Küchenteam sorgte für das leibliche Wohl. Für musikalische Unterhaltung sorgte die Formation „Hendermoosbuaba“. Auch die ältere Generation der Holzburen war herzlich zum gemütlichen Teil eingeladen. 

Wertschätzung für freiwilliges Engagement 

In seiner Ansprache würdigte Präsident Andreas Kobler die grosse Bedeutung des Gmoawearchs und sprach allen Beteiligten seinen herzlichen Dank aus. Es sei beeindruckend, wie viele Freiwillige bereit seien, ihren Samstag unentgeltlich dem Gemeinwohl zu widmen und mit grossem Einsatz körperlich anspruchsvolle Arbeit zu leisten. Dies zeuge von einem ausgeprägten Gemeinschaftssinn, der unsere Bevölkerung auszeichne. Menschen mit einer solchen Haltung seien ein unverzichtbarer Pfeiler unserer Gesellschaft.